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Die Nominierten |
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Der Vorstand der Nebs hat folgende Personen für den Europapreis 2010 nominiert: - Die Sigerin wurde am 8. Mai bekannt gegeben. Gewonnen hat Nationalrätin Chiara Simoneschi - Cortesi (CVP/Ti).

Xavier OBERSON Steuerrechtsprofessor Uni Genf
Sein Interview vom 29.
Dezember 2009 in «Le Temps» hat vor allem in der Romandie hohe Wellen geworfen,
fand aber auch in der Deutschschweiz grosse Beachtung. In seiner Beurteilung der
Lage unseres Landes kommt er zum Schluss: «Die
Schweiz ist am Ende des bilateralen Wegs angekommen». Ganz bewusst wollte
er damit ein in Finanz- und Wirtschaftskreisen noch immer bestehendes Tabu
brechen und die Debatte um eine EU-Mitgliedschaft entfachen.

MORITZ LEUENBERGER Bundesrat
Bundesrat
zu sein und zugleich öffentlich zu seinen proeuropäischen Überzeugungen zu
stehen, scheint nicht leicht zu sein. Dennoch hat sich Moritz Leuenberger in
seiner Rede « Weniger Taktik, mehr Herz » am SP-Parteitag vom 17. Oktober 2009
in Schwyz ganz ohne Umschweife dazu bekannt: «Es würde unserer Autonomie nicht schwächen, sondern stärken, wenn wir
der EU beitreten. […] ich sage was ich denke: Wir müssen der EU beitreten.»

ChIAra simoneschi-cortesi Nationalrätin - Praäsidentin des Nationalrats 08/09
Als
Vertreterin des doch eher euroskeptischen Kantons Tessin hat die höchste
Schweizerin des Parlamentsjahres 08/09 mit ihrer Reise nach Brüssel unter
Beweis gestellt, wie sehr ihr die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU
am Herzen liegen. Ziel der Reise war es, eine Tradition zu begründen und damit
die Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament langfristig zu stärken.

Werner de schepper Stellvertretender Chefredaktor Aargauer Zeitung
In
seinem Artikel «Wer hat Angst vor der
EU-Debatte» in der «Mittellandzeitung» vom 30. Oktober 2009 nimmt er die
Parteien in die Pflicht. Wenn der bilaterale Weg die Schweiz in die
Hilflosigkeit führt, so liegt es in der Verantwortung der Parteien, dies auch
offen zu sagen. So ruft er die Parteien zu mehr Mut auf, dieses vermeintlich unpopuläre
Thema anzugehen und den Schweizerinnen und Schweizern endlich reinen Wein
einzuschenken.

>>Zur Wahlurne (geschlossen) >>Bisherige Preisträger
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Aktuell |
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Der Bundesrat setzt auf eine ungewisse Zukunft
Trotz aller Schwieigkeiten setzt der Bundesrat unverständlicher Weise ausschliesslich auf den bilateralen Weg
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Interview mit Chiara Simoneschi-Cortesi
lesen Sie das ganze Interview aus «europa.ch» |
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