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  • 25th September 2019 - 16:16 GMT
Europaumfrage Wahlen 2019

Wahlen 2019: Europaumfrage

Reden wir über Europa!

Im Vorfeld der Wahlen haben die WählerInnen das Recht, die Positionen der Kandidierenden zur Europapolitik zu erfahren.

Mit der Veröffentlichung einer Liste von 249 Kandidierenden bietet die Nebs den WählerInnen Schweizweit die Möglichkeit, diejenigen auszuwählen, die sich für die europäische Integration, mehr Weltoffenheit und mehr grenzüberschreitende Zusammenarbeit einsetzen wollen. Zudem steht es allen KandidatInnen, die den Fragebogen der Nebs ausgefüllt haben, frei, ihren europäischen Spider zu veröffentlichen und so zur Debatte über die Rolle und den Platz der Schweiz in Europa beitragen.

Macht auch mit und beantwortet die Nebs-Europaumfrage!

 

Liste der 249 Kandidierenden (27.09.2019)

Mediendossier (26.09.2019)

 

Ergebnisse

Unter allen TeilnehmerInnen der Umfrage sind 4 Punkte hervorzuheben:

Multilateralismus: 678 der 789 der TeilnehmerInnen unterstützen den Multilateralismus und befürworten oder eher befürworten die Einschätzung, dass Antworten auf globale Herausforderungen, auf internationaler Ebene und im Rahmen des Völkerrechts beantwortet werden müssen.

Abschaffung der Roaminggebühren: 678 der 789 TeilnehmerInnen befürworten ein Abkommen zwischen der Schweiz und der EU zur Abschaffung der Roaminggebühren.

Mitbestimmung innerhalb der EU: 568 der 789 der TeilnehmerInnen stimmen der Aussage zu bzw. stimmen ihr eher zu, dass die Schweiz mehr Mitbestimmung innerhalb der EU haben sollte.

Europäische Identität: 515 der 789 TeilnehmerInnen fühlen sich stark oder eher stark als EuropäerInnen.

Darüber hinaus ist festzustellen:

  • 730 der 789 der TeilnehmerInen stimmen zu, dass die wirtschaftliche Integration in den Binnenmarkt der Europäischen Union für die Schweiz vorteilhaft oder eher vorteilhaft ist.
  • 673 der 789 der TeilnehmerInnen sind der Meinung bzw. eher der Meinung, dass der Bundesrat seinen Entscheid rückgängig machen und die Teilnahme der Schweiz am Ausbildungs- und Austauschprogramm Erasmus+ der Europäischen Union ab 2020 verlängern sollte.
  • 614 der 789 TeilnehmerInnen sind der Ansicht, dass sich der Bundesrat stärker für eine konstruktive Europapolitik einsetzen muss.

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