Pressemitteilung

17.01.2020 – Am Albisgüetli, zeigen wir unsere inneren Werte: Wir sind Europäer*innen!

Bern, 17. Januar 2020 – Die Neue Europäische Bewegung Schweiz (Nebs) hat im letzten Herbst ihre Kampagnenbewegung WIR EUROPÄER*INNEN lanciert. Heute Abend, vier Monate vor der Abstimmung über die Kündigungsinitiative, haben wir beim Albisgüetli daran erinnert, dass wir nicht erst lernen müssen, Europäer*innen zu werden. Sondern nur erkennen müssen, dass wir es seit jeher sind.

Seit Jahrzehnten ist das Bild von Europa durch die SVP-Politik geprägt. An der Albisgüetli-Tagung vom 17. Januar stand Europa erneut im Visier der Rechtspopulisten. Zeit also, in den Köpfen Platz für ein neues Bild von Europa zu schaffen. Zeit, zu unseren inneren Werten zu stehen!

Unser Leben ist geprägt durch offene Grenzen mit der EU. Durch Schüler- und Studentenaustausch. Durch freie Wahl des Arbeits- und Wohnortes. Durch gemeinsame Forschungsprojekte und freien Handel. Wir haben die Möglichkeit in ganz Europa erfolgreich zu sein, sei es als Unternehmerin, Musiker, Filmemacherin, Wissenschaftler. Oder auch ganz privat, indem wir uns europaweit verlieben und zusammenziehen können. Kurz: Wir sind Europäer*innen.

Doch all diese Errungenschaften sind in Gefahr: Mit der Kündigungsinitiative, über die wir am 17. Mai abstimmen werden, provoziert die SVP einen Schwexit und setzt alles aufs Spiel:

  • Unsere Freiheit, da zu arbeiten, zu reisen, zu lieben, zu leben, wo wir möchten.
  • Unseren Wohlstand und das Funktionieren unserer KMUs.
  • Unsere weltweit exzellente Wissenschaft, Forschung und Innovation.

„Für uns Europäer*innen ist heute, nicht morgen, die Zeit sich zu engagieren: für eine gemeinsame europäische Zukunft“, sagt Martin Naef, Co-Präsident der Nebs.

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