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  • 22nd January 2018 - 13:34 GMT
Die Nebs in den Medien

19.01.2018 – Unsere Antwort auf Christoph Blocher

Am 16. Januar hat 20 Minuten ein Interview mit Christoph Blocher veröffentlicht, in dem der alt Bundesrat über uns spricht. 

« Die Neue Europäische Bewegung Schweiz (Nebs) sagt: «Wird die Initiative angenommen, kracht der bilaterale Weg zusammen. Dann werde der EU-Beitritt schneller zum Thema, als sich das gewissen Leute vorstellen.» Was sagen Sie dazu?

Bilaterale Verträge gibt es seit 700 Jahren. Wir haben heute über 150 bilaterale Verträge allein mit der EU, darunter der Freihandelsvertrag von 1971, der uns den Zugang zum Binnenmarkt sichert. Diese Abkommen wären nicht betroffen. Dass der Beitritt bei einem Ja zum Thema würde, entspringt dem Wunschdenken der EU-Turbos. Logischerweise müssen sie der Begrenzungsinitiative zustimmen, was uns recht ist. »


Unsere Antwort

Sehr geehrter Herr Christoph Blocher

Ja, Sie haben in Ihrem Interview in 20 Minuten recht: wenn wir eiskalt und zynisch kalkulieren würden, um unsere Ziele zu erreichen, müssten wir Ihre Kündigungsinitiative annehmen und dann einfach ein paar Jahre abwarten. Wenn es der Schweiz dann schlecht genug geht, wäre ein EU Beitritt höchstwahrscheinlich. Allerdings spielen wir anders als die SVP Schweiz nicht mit dem Schicksal unseres Landes! Deshalb werden wir uns mit aller Kraft gegen ihre Kündigungsinitiative einsetzen und diese an der Urne versenken. Die Diskussion über die Vorteile eines Beitritts führen wir aber jederzeit gerne und sind überzeugt, dass dies die beste Lösung für die aktuell problematischen Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU ist.

Mit besten Grüssen

Ihre Nebs

 

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