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  • 7th May 2019 - 15:51 GMT
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Ja zum Waffenrecht stärkt die Schweiz

Als ehemaliger Soldat habe ich meine Dienstwaffe ins zivile Leben übernommen. Und bei mir wird sie, sicher verstaut, bleiben. Auch mit dem neuen Waffenrecht. Ein Ja werde ich dazu aber nicht nur aus diesem Grund einlegen.

Europa, und in diesem Halbkontinent liegt unser Land, muss einiger (und stärker) werden. Jedes Millimeter-Schrittchen in diese Richtung ist ein Beitrag zur Sicherung der Existenz unseres Landes. So auch das vorliegende Abkommen, welches uns doch recht bescheidene Vorschriften zu Waffen macht. Sind wir deswegen weniger frei? Die Vorlage ist etwa so „schlimm“ wie eine 120km-Geschwindigkeitsbegrenzung auf einer Autobahn hierzulande. Eine solche macht meist Sinn. „Gleichgemacht“ und unfreier fühle ich mich deswegen keineswegs.

Der Schutz Europas und damit unserer Schweiz kann nur in zunehmender Einigkeit bestehen. Auf Trumps USA ist wenig Verlass. Und Russland ist dem Westen genau so unfreundlich gesinnt wie die implodierte Sowjetunion. Wie „Moskau“ tickt, illustriert ein Vorschlag, den der ehemalige russische Präsident Boris Jelzin seinerzeit dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton unterbreitete: „Nehmt Euch Südamerika und lasst uns Europa…“ – Neulich erhielt sogar ich im Zuge der russischen Kampagne zur psychologischen Schwächung Europas eine E-Mail, mit der Merkel und Macron niedergemacht, verleumdet wurden. Zumindest der Propagandakrieg ist in vollem Gang.

Und das ist zentral: Ohne interkontinentalen Weltfrieden wird es keinen erfolgreichen (und unabdingbaren!) Klimaschutz geben.

 

René Kaufmann, Riniken

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