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Matthias Bertschinger Vorstandsmitglied/Membre du Comité

Der Jurist Matthias Bertschinger beschäftigt sich seit Jahren mit existenzialer Konfliktanalyse. Kern dieser Forschungsrichtung, die sich in der Tradition der (abendländischen) Metaphysik sieht, ist die Frage, inwieweit sich in gesellschaftlichen Konflikten innerpsychische Konflikte oder Brüche spiegeln („Verschiebung“), und ihre Hauptschwierigkeit liegt in der Versprachlichung. Der EU-Bezug ergibt sich aus dem Umstand, dass die EU (und ihr emanzipatorischer Anspruch) beliebte weil bequeme Projektionsfläche eines psychisch erlebten Abgründigen ist. Bertschinger postuliert, dass der transethische Grund des Rechts in einem hinsehenden Bezug zu diesem Abgründigen liegt, welches die Psychoanalyse mit „ursprünglicher Mangelerfahrung“ bezeichnet und welches gemäss Ernst Bloch mit „Gott“ intendiert ist.

Depuis des années, le juriste Matthias Bertschinger se consacre à l’analyse herméneutique des conflits. Au centre de cette orientation scientifique issue de la tradition métaphysique (orientale) la question de savoir dans quelle mesure des conflits psychologiques, voire fractures psychologiques profondes (glissements/transferts) se traduisent dans les conflits sociétaux s’impose, alors que le langage adéquat en représente la difficulté majeure. Bertschinger se réfère à l’UE (et son exigence émancipatrice) pour la surface de projections pratique qu’elle offre à tout abîme psychologique du vécu. Ainsi il postule que la raison trans-éthique du droit réside dans une relation relative à cette viscéralité que la psychanalyse désigne comme «manque d’expérience initiale» et que, selon Ernst Bloch, « Dieu » comblerait.

Matthias Bertschinger
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